Sie haben bestimmt schon Begriffe wie Virus, Trojaner, vielleicht auch schon Ransomware oder Rootkit gehört, wenn über Cybersicherheit gesprochen wird.

All diese Wörter beschreiben im Grunde genommen das Gleiche:

Es sind Arten von Programmen, die von Kriminellen genutzt werden, um Ihre Computer und Geräte zu infizieren.

Der Oberbegriff hierfür ist eben Schadsoftware oder aus dem englischen „Malware“.

 

Was ist das?

Malware sind ganz einfach gesagt Computerprogramme, die darauf ausgelegt sind, bösartige Handlungen durchzuführen.

Sobald sie installiert sind können Angreifer die Schadprogramme nutzen, um Sie bei Ihren Onlineaktivitäten zu beobachten, Ihre Passwörter und Daten zu stehlen oder Ihr System nutzen, um andere anzugreifen.

Verfügt Ihr Laptop oder Ihr Computer über eine Webcam, kann der Angreifer sogar diese übernehmen und Sie beobachten.

Malware kann Ihnen darüber hinaus den Zugriff auf Ihre eigenen Dateien verwehren und erst nach Zahlung eines Lösegeldes an den Angreifer den Zugriff wiederherstellen.

 

So schützen Sie sich

Erste Hilfe: Seien Sie skeptisch!

Ein naheliegender Schritt, um sich zu schützen, ist natürlich die Installation eines Antivirus-Programms eines vertrauenswürdigen Herstellers, soweit dies noch nicht geschehen ist.

Doch oft reichen diese allein nicht aus, daher sollten Sie sich nicht allein auf Antivirus-Programme verlassen und die folgenden Punkte verinnerlichen, um sich besser zu schützen:

  • Software aktualisieren. Angreifer nutzen Sicherheitslücken in alten Versionen aus!
  • Programme und Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen mit möglichst vielen positiven Bewertungen herunterladen.
  • Öffnen Sie keine Dateien oder Links aus E-Mails, die Ihnen verdächtig vorkommen. Klingt eine Nachricht wirr, dringlich oder einfach zu gut, um wahr zu sein: nicht öffnen.
  • Systemdateien und Ihre eigenen Daten sollten regelmäßig gesichert werden, möglichst in einer sicheren Cloud oder auf einem externen Medium, so können Sie Ihre Daten im Falle eines Angriffs wiederherstellen.

Seien Sie also skeptisch und hinterfragen Sie alles, bevor Sie einen Link anklicken, einen Anhang öffnen oder einem Programm den Zugriff auf Ihr System erlauben.