Wer kennt das Problem nicht: man meldet sich auf verschiedenen Seiten im Internet an, die Passwörter sollten möglichst schwierig zu knacken und überall unterschiedlich sein. Es gibt verschiedene Anforderungen an ein sicheres Passwort: Mindestens 10 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

 

Zudem ist empfehlenswert überall ein anderes Passwort zu verwenden, um einem möglichen Angreifer nicht die Chance zu geben, sich mit dem ergatterten Passwort auf sämtlichen Webseiten einzuloggen und Schaden anzurichten. Die Passwörter aufzuschreiben ist ebenfalls nicht von Vorteil, da jeder die Datei oder den Zettel finden kann. Was dagegen helfen kann ist ein selbst entwickelter Algorithmus, mit dem man für jede Webseite ein anderes, sicheres Passwort entwickeln kann.

 

Der Algorithmus besteht aus einem Passwortkern und einem variablen Teil. Der Passwortkern wiederholt sich in jedem Passwort. In diesem Beispiel verwende ich dafür die Zeichenfolge “20J.8”. Der variable Teil besteht aus einer Anpassung der Domain. Ich passe die ersten drei Zeichen an und rotiere sie um ein Zeichen im Alphabet, aus einem A wird also ein B. Gefolgt von diesen drei Zeichen kommt der Passwortkern. Am Ende füge ich außerdem noch die Zeichen vier bis sechs an, um das Passwort zu vervollständigen, hier allerdings ohne die Rotation der Zeichen.

 

Ein Passwort für die Webseite www.heise.de würde nach diesem Algorithmus “ifj20J.8se.” ergeben.

Mit dieser Technik muss man sich also nicht verschiedene Passwörter merken, sondern lediglich eine Vorgehensweise zum Erstellen.

 

Zusammenfassend sollte man auf folgende Merkmale bei der Passworterstellung achten:

  • Mindestens 10 Zeichen
  • Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen verwenden
  • Keine Wörter aus dem Wörterbuch