„Always on“ im Internet, alle wichtigen Zahlen, Kundendaten, Fakten eines Unternehmens jederzeit und überall per Mausklick verfügbar. Das ist heutzutage notwendig, um in der schnellen digitalen Welt Geschäfte zu machen. Doch damit kommen auch neue Gefahren wie Cyberkriminalität auf Unternehmen zu, nicht zuletzt durch den Unsicherheitsfaktor Mensch – intern wie extern.

Gefahr Nr. 1: digitale Diebe im Internet

Übermäßiges Vertrauen in die Sicherheit eigener IT-Systeme kann trügerisch sein: In vielen deutschen Firmen wird das Risiko von Hackerangriffen auf sensible Daten wie Kundeninformationen oder vertrauliche Unternehmensinformationen immer noch unterschätzt.

Dabei wurden allein in den vergangenen zwei Jahren 4 von 10 deutschen Unternehmen Opfer von Computerkriminalität – das ist ein Anstieg von 50 %! Die Angreifer aus dem Netz sind oft organisierte, hochprofessionelle Banden, und ihre Ziele sind zunehmend auch kleine und mittelständische Firmen. Spionage von Produktionsgeheimnissen, Datenklau, Sabotage und Schadsoftware können hier schnell die Existenz bedrohen.

Gefahr Nr. 2: schwarze Schafe in der Firma

Aber nicht nur Cyberkriminelle und Hacker stellen eine Bedrohung Ihres Unternehmens dar: Jahr für Jahr registrieren die Ermittlungsbehörden in Deutschland Millionen von  Vertrauensschäden! Dabei missbrauchen meist Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Zulieferer das Vertrauen eines Unternehmens: Sie nutzen ihre besonderen „Zugriffsmöglichkeiten“ und ergaunern oft gewaltige Summen. Vor allem die Cyberkriminalität und Hackerangriffe – die Plage des 21. Jahrhunderts aus dem Netz „Always on“ im Internet, alle wichtigen Zahlen, Kundendaten, Fakten eines Unternehmens jederzeit und überall per Mausklick verfügbar.

Das ist heutzutage notwendig, um in der schnellen digitalen Welt Geschäfte zu machen. Doch damit kommen auch neue Gefahren auf Unternehmen zu, nicht zuletzt durch den Unsicherheitsfaktor Mensch – intern wie extern. Klassiker der Wirtschaftskriminalität wie Betrug, Veruntreuung und Unterschlagung werden teuer, der Gesamtschaden schwankt zwischen knapp drei und weit über vier Milliarden Euro pro Jahr. Experten gehen zudem von einer Dunkelziffer unentdeckter und nicht gemeldeter Straftaten von nochmals 50% aus, da viele Unter nehmen Vertrauensschäden aus Angst vor Rufschädigung nicht anzeigen.

Häufig trifft es mittelständische Firmen, die durch diese Straftaten im schlimmsten Fall in ihrer Existenz bedroht werden. Täter sind nach Schätzungen von Euler Hermes Deutschland (im Folgenden kurz Euler Hermes) leider zu 60% die eigenen Beschäftigten.

Was lässt sich dagegen tun? Potenziellen Tätern kann man durch wirksame Präventionsmaßnahmen viele Möglichkeiten verbauen. Im Unternehmen müssen zudem entsprechende Alarmsignale erkannt werden, damit sich Taten früh aufdecken und Schäden minimieren lassen. Und vor allem: Mit einem guten Versicherungsschutz verhindert man im Schadenfall finanzielle Verluste. Mehr  erfahren Sie auf im nächsten Blockbeitrag.